Flowers From The Man Who Shot Your Cousin – Lay Down Your Arms
Nachdem das Lied seit einer halben Ewigkeit mein am meisten gehörter Track bei last.fm ist, ist es nur recht und billig, dass ich ein wenig Werbung dafür mache. Hoffentlich funktioniert der Embedded Player ähnlich gut wie bei den YouTube-VIdeos. Herunterladen kann man ‘Lay Down Your Arms’ in jedem Fall legal auf dieser Seite.
Ich persönlich interpretiere den Inhalt des Textes dahingehend, dass es Emotionen geben kann, die so stark sind und so unwiderstehlich im Inneren aufbrausen, dass man subjektiv betrachtet keine andere Wahl mehr hat, als ihnen nachzugeben, selbst wenn man weiß, dass es schmerzhaft werden wird, weil die Gefühle schlimmstenfalls nicht erwidert werden können oder selbst im besten Fall irgendwann zu Ende gehen werden (müssen). Mir fehlt ganz ehrlich nur der absolute Nihilismus, um glauben zu können, dass alles vergänglich ist, aber ich bin mir gewiss, dass es nicht vieles gibt, das eine Ausnahme davon darstellt. Ein Gedanke, der doch etwas deprimierend ist. Deshalb stellt sich mir die Frage, ob der Mensch letztenendes gesegnet ist mit der Fähigkeit, so intensiv empfinden zu können oder verflucht, weil auch das größte Glück sehr wahrscheinlich irgendwann in genauso großes Unglück umschlagen wird. Augenblicklich tendiere ich eher zu dem Letzten.
Der Protagonist des Liedes macht genau eine solche Erfahrung durch, indem er ganz am Anfang noch abgeklärt verkündet, dass nichts ewig Bestand haben kann, auch nicht seine Liebe, dann aber seine ganzen Bemühungen auf diese eine Sache konzentriert, blind auf sie besteht, einen Korb nicht akzeptieren kann und am Ende fast schon flehentlich darum bittet, keinen Widerstand mehr durchbrechen zu müssen. Ein großartiges Stück.
Don’t come to me with forevers
I love you more with each new day
But there is nothing everlasting
And death blows promises away
Komplette Lyrics im Extended View.
Don’t come to me with forevers
I love you more with each new day
But there is nothing everlasting
And death blows promises awayDon’t tell me I don’t have no secrets
There’s still a place I want to be
There’s still a path I haven’t wandered
But I’m afraid of where it leads
Let me hold your hands, your arms, your sides,
The small of your back,
Your shoulders, and your wrists
Your thighs, your ankles, and then
Find my way insideYou say I don’t deserve the motions
That my devotion is untrue
You say I got to find my place
But my place is inside of you
So don’t be hasty in your judgement
Don’t pull a bag over my head
There are many here who hunger
And there are many who despairLay down your arms, your hair, your gown
The scroll of your spine
Hand me your head, your waist, your breath
Your nipples and then,
Find my way inside